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Ausfall der Sprechstunde des BeSt Referats

Die Sprechstunde des BeSt-Referats muss am Donnerstag, den 15.11.2018 leider entfallen.

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AStA-Büro am 02.11.2018 geschlossen

Auf Grund des Brückentages ist das AStA-Büro am Freitag dem 02.11.2018 geschlossen.

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Workshop "Islamischer Feminismus"

Islamischer Feminismus: Den Koran feministisch lesen und aktuelle Differenzen im Feminismus verstehen

Workshop an der FH Bielefeld
Am 06.10.2018 von 10.30 bis 17.00 Uhr

Wenn Du an dem Workshop teilnehmen willst, schreib bitte bis zum
29.09.2018 an fempo@fh-asta.de
Wenn Du für die Zeit des Workshops eine Kinderbetreuung benötigst, gib
es bitte einfach bei Deiner Anmeldung mit an.


Info zum Workshop:

„Die Männer stehen über den Frauen (ar-riǧālu qauwāmūn ʿalā n-nisāʾ),
weil Gott sie (von Natur aus vor diesen) ausgezeichnet hat und wegen der
Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen (als Morgengabe für die Frauen?)
gemacht haben. (...)“ So beginnt die Sure 4:34 in der deutschen
Koranübersetzung von Rudi Paret.

Dies ist einer der Suren, die in der traditionellen islamischen
Koranexegese gerne als Beleg für die Überlegenheit des Mannes und die
untergeordnete Rolle der Frau im Islam angeführt wird. Doch jüngere
islamisch-feministische Koranexegesen bezweifeln diese einseitige
Auslegung und bieten Alternativen an. Muslimische Frauenrechtlerinnen
wie Fatima Mernissi oder Amina Wadud zeigen auf, dass der arabische
Ausdruck „qauwāmūn ʿalā“ nicht den Mann höher stelle als die Frau,
sondern vielmehr die Verpflichtung der Männer benennt, für die Frauen
einzustehen und für diese zu sorgen, wenn sie beispielsweise aufgrund
von Schwangerschaft und Kindererziehung nicht arbeiten gehen können.

Wir wollen in diesem Workshop an konkreten Suren zeigen, wie der
islamische Feminismus durch eine historisierende und hermeneutische
Betrachtungsweise traditionelle Islam-Interpretationen in Frage stellt,
verschiebt und neue Deutungsräume eröffnet. Dabei geht es nicht darum
einen originalen Wortlaut zu verbiegen, sondern bei der Übersetzung die
historischen sozio-kulturellen Kontexte zu berücksichtigen und
aufzuzeigen, welche Bedeutung bestimmte Begriffe in der der Zeit
Mohammeds hatten.

Darüber hinaus werden wir uns in diesem Workshop mit aktuellen Debatten
über die Rolle der Frau im Islam befassen. Anhand der TERRE DES FEMMES
Petition „Den Kopf frei haben“ und des Feministischen Zukunftskongress der
Grünen wollen wir gegenwärtige feministische Kontroversen analysieren und debattieren.

Bereits im März diesen Jahres haben wir einen Einführungsworkshop zum
Islamischen Feminismus gegeben. Dieser zweite Workshop kann aber völlig
unabhängig vom ersten besucht werden und setzt keine spezifischen
Kenntnisse voraus.

Mit kurzen Inputs, Kleingruppen-Arbeiten und Reflexionsrunden wollen wir
uns gemeinsam dem Thema nähern und in einen Austausch treten.

Referent*innen: Lale Özisik und Arnd Richter

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Gegen die Einführung der Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten !

Die schwarz-gelbe Landesregierung hat bei ihren Koalitionsverhandlungen
am 9.6.2017 Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Staaten in Höhe
von 1.500 Euro pro Semester beschlossen. Wir, der Allgemeine
Studierendenausschuss der Fachhochschule Bielefeld, lehnen diese wie
auch allgemeine Studiengebühren entschlossen ab!


FDP und CDU begründen die Entscheidung Studiengebühren für Studierende
aus Nicht-EU-Staaten zu erheben damit, dass das dadurch eingenommene
Geld den Hochschulen zugute komme. Davon abgesehen, dass völlig unklar
ist, inwieweit die finanzielle Entlastung die verwaltungstechnische
Belastung in Zukunft aufwiegen kann, sollte die Sanierung des Haushaltes
eines der reichsten Länder der Welt keineswegs auf dem Rücken
internationaler Studierender aus Drittstaaten ausgetragen werden.


Im Jahr 2013 haben Bund und Länder, unter der Voraussetzung der
Gebührenfreiheit, eine Internationalisierungsstategie für das deutsche
Hochschulsystem verabschiedet. Studiengebühren für Studierende aus
Nicht-EU-Staaten widersprechen einer jeden
Internationalisierungsstategie, da sie eine große Hürde beim
Hochschulzugang darstellen. Am Beispiel schwedischer Hochschulpolitik
wird deutlich, dass eine Einführung von Studiengebühren, einen
erheblichen Einfluss auf die Aufnahme bzw. Fortführung eines Studiums
für Studierende aus Nicht-EU-Staaten hat. Die Zahl der internationalen
Studierenden ist dort mit Einführung der Studiengebühren um ca. 80%
zurückgegangen. Wie man sieht sorgt die Erhebung von Studiengebühren für
Studierende aus Nicht-EU-Staaten in erster Linie dafür, dass
internationaler Austausch zwischen Studierenden erschwert wird.
Internationale Studierende sind, soweit sie in ihr Heimatland
zurückkehren, Botschafter*innen für ihr Gastland, für die dort von ihnen
besuchten Hochschulen, für Wirtschaft, Kultur und Menschen. Dies ist
besonders in Zeiten eines immer weiter nach rechts rückenden Europas von
besonders großer Bedeutung und sollte nicht verhindert werden, indem
Studierende aus Nicht-EU-Staaten institutionell diskriminiert werden. 
Diese Diskriminierung verhindert, dass Solidarität zwischen den Menschen
auf der ganzen Welt entstehen kann und Probleme, die uns alle betreffen,
wie den Klimawandel, Ausbeutung und Diskriminierungen, gelöst werden
können.


Wir fordern die Landesregierung NRW auf, keine Studiengebühren für
Studierende aus Nicht-EU-Staaten einzuführen. 


Außerdem möchten wir auf die landesweite DGB-Demonstration in Düsseldorf
aufmerksam machen. Am 21.11. startet um 11 Uhr am Gewerkschaftshaus der
Zug unter dem Motto "Nein zu Studiengebühren" zum Landtag NRW, um die
hochschulpolitischen Forderungen in Hörweite des Wissenschaftsausschuss
zu bringen. 
https://www.facebook.com/events/485278901870600
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Erstattung Semesterticket

Ab sofort steht ein neues Formular zur Verfügung, das Ihr ausfüllen müsst, um eine begründete Erstattung des Semesterticket-Beitrages zu erwirken.

Sämtliche Informationen hierzu findet ihr unter dem Menüpunkt

Semesterticket

oder per Nachfrage an verkehr@fh-asta.de
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